Erweiterung Volksschule Sonnenhof, Bern

Wettbewerb 2004
Ausführung 2005 – 2006

Das Schulhaus Sonnenhof wurde 1950 vom Berner Architekten Walter von Gunten als eine für diese Zeitepoche typische Pavillon-Schulanlage erbaut welche durch ihre Einfachheit, ihre klare Gliederung und insbesondere durch das Zusammenspiel von Gebäuden und Aussenräumen überzeugt. Die Gestaltung des Aussenraums stammt vom Gartengestalter Willy Huber aus Bern. Sie ist exemplarisch für Schulanlagen der Nachkriegszeit. Das Bestreben dieser Zeit, Bauten nicht als Solitäre möglichst abgrenzend in die Umgebung zu setzen, sondern mit der Natur zu verbinden, kommt sehr deutlich zum Ausdruck. Der neue, im Osten angeordnete Baukörper webt sich als zusätzlicher Gebäudeteil in das vorhandene Umgebungskonzept ein und hilft den Schulhof einzufassen. Der zweigeschossige Neubau übernimmt die Schlichtheit der bestehenden Anlage. Er ist in seiner Detaillierung gleichermassen sorgfältig ausgestaltet und in Anlehnung an die bestehende Pausenhalle mit ihrer handwerklichen, fast ornamentalen Sprache transparent und leicht ausgebildet. Die Unterrichtsräume befinden sich auf der Ostseite, der Erschliessungskorridor orientiert sich nach Westen auf den Pausenhof. Im Erdgeschoss befinden sich ein Gruppenraum, der LehrerInnenbereich, das Singzimmer und der Mehrzweckraum. Im Obergeschoss sind ein Gruppenraum und drei Klassenzimmer untergebracht. Eine Besonderheit des Neubaus ist die grosse Konstruktionstiefe der Fassaden: die quergestellten Betonstützen erzeugen zusammen mit den aussen liegenden, tiefen Fassadenprofilen eine Filterwirkung. Die räumliche Wahrnehmung vermittelt, je nach Blickrichtung, Offenheit und Umgebungsverbundenheit oder aber Schutz und Intimität. Das Material- und Konstruktionskonzept des Neubaus entstand in Anlehnung an die bestehende Anlage in Beton, Eichenholz, Aluminium und Glas.

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Das Schulhaus Sonnenhof wurde 1950 vom Berner Architekten Walter von Gunten als eine für diese Zeitepoche typische Pavillon-Schulanlage erbaut welche durch ihre Einfachheit, ihre klare Gliederung und insbesondere durch das Zusammenspiel von Gebäuden und Aussenräumen überzeugt. Die Gestaltung des Aussenraums stammt vom Gartengestalter Willy Huber aus Bern. Sie ist exemplarisch für Schulanlagen der Nachkriegszeit. Das Bestreben dieser Zeit, Bauten nicht als Solitäre möglichst abgrenzend in die Umgebung zu setzen, sondern mit der Natur zu verbinden, kommt sehr deutlich zum Ausdruck. Der neue, im Osten angeordnete Baukörper webt sich als zusätzlicher Gebäudeteil in das vorhandene Umgebungskonzept ein und hilft den Schulhof einzufassen. Der zweigeschossige Neubau übernimmt die Schlichtheit der bestehenden Anlage. Er ist in seiner Detaillierung gleichermassen sorgfältig ausgestaltet und in Anlehnung an die bestehende Pausenhalle mit ihrer handwerklichen, fast ornamentalen Sprache transparent und leicht ausgebildet. Die Unterrichtsräume befinden sich auf der Ostseite, der Erschliessungskorridor orientiert sich nach Westen auf den Pausenhof. Im Erdgeschoss befinden sich ein Gruppenraum, der LehrerInnenbereich, das Singzimmer und der Mehrzweckraum. Im Obergeschoss sind ein Gruppenraum und drei Klassenzimmer untergebracht. Eine Besonderheit des Neubaus ist die grosse Konstruktionstiefe der Fassaden: die quergestellten Betonstützen erzeugen zusammen mit den aussen liegenden, tiefen Fassadenprofilen eine Filterwirkung. Die räumliche Wahrnehmung vermittelt, je nach Blickrichtung, Offenheit und Umgebungsverbundenheit oder aber Schutz und Intimität. Das Material- und Konstruktionskonzept des Neubaus entstand in Anlehnung an die bestehende Anlage in Beton, Eichenholz, Aluminium und Glas.