Erweiterung Volksschule Pestalozzi, Bern

Wettbewerb 2015 
Planung und Ausführung 2015 – 2019

b_2019_237_10_f.jpg
b_2019_237_8_f.jpg
b_2019_237_14_f.jpg
b_2019_237_18_f.jpg
b_2019_237_13_f.jpg
b_2019_237_11_f.jpg
b_2019_237_5_f.jpg
b_2019_237_12_f.jpg
b_2019_237_7_f.jpg
b_2019_237_6_f.jpg
b_2019_237_1_f.jpg

Der zu bebauende Perimeter wird geprägt von der bestehenden, grossen Schulanlage, die den Strassenzug prägenden Traufhöhen, die stark befahrene Strasse, das Bahntrasse und dem raumbildenden Baumbestand. Mit der präzisen Setzung eines kompakten, viergeschossigen Baukörpers im östlichen Bereich der Parzelle fügt sich der Neubau selbstverständlich in das Bebauungsmuster der Umgebung ein. Durch die Höhenentwicklung und dem daraus resultierenden kleinen Fussabdruck wird ein grosszügiger Aussenraum im Westteil des Areals beibehalten. Dieser wird zum räumlichen Gegenüber des bestehenden Schulhauses. Der Zugang zum Neubau erfolgt über eine differenziert ausgestaltete Vorzone entlang einer breite Mauer. Diese schützt die zentrale Rasenfläche vor Strassenlärm und bietet zusätzlich Raum für Aussengeräte. Im Erdgeschoss des Gebäudes befinden sich das Gartenzimmer und der Mehrzweckraum sowie das Lehrerzimmer. Die flexiblen Raumeinheiten bieten optimale Möglichkeiten für die Schul- als auch für die Quartiernutzung. Das Gebäude ist in den Obergeschossen mit je zwei Haupträume und mit einer gemeinsamen, vorgelagerten Loggia gegen Westen klar strukturiert. In der Nordostecke befinden sich jeweils die Spezialräume. Die einfache Typologie bietet gut bespielbare Räume mit hoher Flexibilität und der Möglichkeit von klassenübergreifenden Projekten. Die klare Orientierung, die hohe räumliche, funktionale und visuelle Durchlässigkeit bilden identitätsstiftende und atmosphärische Orte für die Kinder.

Durch die südseitige Hochparterresituation kann gleichzeitig die Belichtung für den Gestaltungsraum im Untergeschoss gewährleistet werden.